Autor: Ernst Kramer

Jetzt in unserer Mediathek: @SchleFaZ @TELE 5 präsentiert einen absoluten B-Kracher aus den Seventies!

Es wird gemunkelt, dass Quentin Tarantino Fan des Films ist, eine persönliche Filmkopie besitzt und diese bei seinem Grindhouse Film Festival in den Nullerjahren im Double Feature mit The Female Bunch (Des Satans heiße Katzen) vorgestellt hat.

Die Jäger der verlorenen Filme zum Werk: „… hat man es mit einer Gemeinschaftsproduktion der USA mit den Philippinen zu tun, einen B-Kracher. In den 1970er-Jahren wurde das südostasiatische Inselarchipel von amerikanischen Billigfilmern geradezu überrannt, die dort für schmales Geld und einen Koffer voller Pyrotechnik ein fetziges Gute-Laune-Vehikel nach dem nächsten fabrizierten. Die Voraussetzungen waren günstig, boten die Philippinen ja eine traumhaft schöne Kulisse und Behörden, die ein Wort wie „Sicherheitsbestimmungen bei Medienproduktionen“ nicht im Ansatz buchstabieren konnten. So entstanden von halsbrecherischen Stunts durchzogene, inhaltlich zum Teil hoch abstruse Nonsens-Spektakel, denen keine Story zu dünn und keine Idee zu unsinnig erschien.“

Ein perfekter SchleFaZ, ein perfekter Abschluss der Sommerstaffel 2021!

Auf zur Moviepage für Infos, Clips und Cocktailrezept von Schlefaz: Liebesgrüße aus Fernost

Jetzt in unserer Mediathek: @SchleFaZ @TELE 5 präsentiert einen absoluten B-Kracher aus den Seventies!

Es wird gemunkelt, dass Quentin Tarantino Fan des Films ist, eine persönliche Filmkopie besitzt und diese bei seinem Grindhouse Film Festival in den Nullerjahren im Double Feature mit The Female Bunch (Des Satans heiße Katzen) vorgestellt hat.

Die Jäger der verlorenen Filme zum Werk: „… hat man es mit einer Gemeinschaftsproduktion der USA mit den Philippinen zu tun, einen B-Kracher. In den 1970er-Jahren wurde das südostasiatische Inselarchipel von amerikanischen Billigfilmern geradezu überrannt, die dort für schmales Geld und einen Koffer voller Pyrotechnik ein fetziges Gute-Laune-Vehikel nach dem nächsten fabrizierten. Die Voraussetzungen waren günstig, boten die Philippinen ja eine traumhaft schöne Kulisse und Behörden, die ein Wort wie „Sicherheitsbestimmungen bei Medienproduktionen“ nicht im Ansatz buchstabieren konnten. So entstanden von halsbrecherischen Stunts durchzogene, inhaltlich zum Teil hoch abstruse Nonsens-Spektakel, denen keine Story zu dünn und keine Idee zu unsinnig erschien.“

Ein perfekter SchleFaZ, ein perfekter Abschluss der Sommerstaffel 2021!

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Jetzt hier (nach-)schauen! Apocalypse Wau – Die digitale Dünnpfiff-Dusche!

Dieser Film ist wirklich richtig schlecht, aber: Angesichts des Budgets von 7.000 Dollar ist dieses Werk schon wieder unterhaltsam. Chris Wojcik machte den Film als Senior Project, als er an der Filmschule war: Er konnte das Filmequipment der Schule nutzen. Trotzdem: Es wird erzählt, dass selbst Kult- und Trashfilmfestivals diesen Film abgelehnt haben, weil die Effekte zu schlecht waren und dass die Produktion von „Good Weather“ und „Good Luck“ geprägt war. Nicht auszudenken, was bei schlechtem Wetter bei der ganzen Sache herausgekommen wäre!

Die Darsteller sind in ihren expressiven Mitteln durchweg sehr limitiert, aber alle sind mit Enthusiasmus dabei – und das zählt am Ende des Tages. Am Ende entstand ein absolut solides Roadmovie, von dem man – obwohl völlig unbegründet – den Eindruck gewinnen kann, es habe auch eine innere, emotionale Logik.

Fazit: Im Gegensatz zu nahezu allen Asylum-Filmen, die gegenüber „Rise…“ geradezu astronomische Budgets hatten, kann man sich bei diesem Film wirklich ein bisschen amüsieren. Ein Hoch auf den jugendlichen Enthusiasmus, der durch jede Einstellung schimmert!

Auf zur Moviepage für Infos, Clips und Cocktailrezept von Schlefaz: Rise of the Animals

Jetzt hier (nach-)schauen! Apocalypse Wau – Die digitale Dünnpfiff-Dusche!

Dieser Film ist wirklich richtig schlecht, aber: Angesichts des Budgets von 7.000 Dollar ist dieses Werk schon wieder unterhaltsam. Chris Wojcik machte den Film als Senior Project, als er an der Filmschule war: Er konnte das Filmequipment der Schule nutzen. Trotzdem: Es wird erzählt, dass selbst Kult- und Trashfilmfestivals diesen Film abgelehnt haben, weil die Effekte zu schlecht waren und dass die Produktion von „Good Weather“ und „Good Luck“ geprägt war. Nicht auszudenken, was bei schlechtem Wetter bei der ganzen Sache herausgekommen wäre!

Die Darsteller sind in ihren expressiven Mitteln durchweg sehr limitiert, aber alle sind mit Enthusiasmus dabei – und das zählt am Ende des Tages. Am Ende entstand ein absolut solides Roadmovie, von dem man – obwohl völlig unbegründet – den Eindruck gewinnen kann, es habe auch eine innere, emotionale Logik.

Fazit: Im Gegensatz zu nahezu allen Asylum-Filmen, die gegenüber „Rise…“ geradezu astronomische Budgets hatten, kann man sich bei diesem Film wirklich ein bisschen amüsieren. Ein Hoch auf den jugendlichen Enthusiasmus, der durch jede Einstellung schimmert!

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Jetzt ein SchleFliX – #LezFaZ! Also (gleich hier drüber) die komplette Folge nach-schaudern!

Päter Rütten und Olli Kalkofe sezieren für TELE 5: Zombie Nightmare (Zombie Nightmare) Kanada 1987. Horror. Regie: Jack Bravman (Pseudonym. Die Steuer). Drehbuch: David Wellington. Darsteller: Adam West, Jon Mikl Thor, Tia Carrere, Manuska Rigaud u. v. a.

Jetzt ein SchleFliX – #LezFaZ! Also (gleich hier drüber) die komplette Folge nach-schaudern!

Päter Rütten und Olli Kalkofe sezieren für TELE 5: Zombie Nightmare (Zombie Nightmare) Kanada 1987. Horror. Regie: Jack Bravman (Pseudonym. Die Steuer). Drehbuch: David Wellington. Darsteller: Adam West, Jon Mikl Thor, Tia Carrere, Manuska Rigaud u. v. a.

Von  |  12. April 2021 |  America 3000 |  Trailer

America 3000

Von  |  12. April 2021 |  America 3000 |  Trailer

TELE 5 Fr 16. April 22:00 Uhr

Die Handlung: Nachdem die Erde durch einen Nuklearkrieg fast vollständig zerstört wurde, hat sich das Gesellschaftssystem unter den letzten Überlebenden komplett verändert ein Jahrtausend nach dem Krieg unterdrücken die herrschenden Frauen die Männer und halten sie als Sklaven, bis diese endlich den Aufstand wagen.

Die produzierende Cannon Group, aka Cannon Films (wie auch schon bei unserem SchleFaZ Masters of the Universe) produzierte von 1979 bis 1989 etliche Filme, darunter guter Trash, schlechter Trash, eine Menge mit Stallone und Chuck Norris und einige tolle, hochwertige Filme wie Barfly mit Mickey Rourke als Charles Bukowski.

Nur America 3000 hat absolut gar keinen popkulturellen Eindruck hinterlassen. Ein Fall für SchleFaZ!

Paradies der verklemmten Bitches

SchleFaZ-Filmexperte Ernst Kramer: „Was haben die sich bei dem Film eigentlich gedacht? Was meinten die, wer guckt so ’nen Scheiß? Was bei Mockbuster-Asylum-Filmen und genrell Exploitation-Filmen aller Art vollkommen klar ist – Kopie eines erfolgreichen Filmes und/oder marktschreierische Schauwerte – ist BEIDES bei America 3000 nicht gegeben. Lediglich ein ehemals erfolgreiches Genre (Endzeitfilm) wird bedient. Aber so elendig halbherzig, halbgar und kenntnisfrei, dass sich null unterhaltungswert entwickelt. Und dann gibt’s noch nicht einmal Nacktszenen!“

Mit Anlauf ins … – Nichts!

Peter Rütten: „Die hatten gar kein Script. Der Regisseur hat einfach alle in die Kiesgrube gekarrt, Kostüme an, Perücken auf und los ging‘s, ohne sich künstlerisch von einer vorgegebenen Dramaturgie knechten zu lassen. Das spürt man auch ganz deutlich beim ersten Meeting der Protagonisten Vena und Corvis. Da scheint sich Laurene Landon in der sengenden Wüstensonne zu fragen: ‚Warum trägt der Irre auf dem Pferd einen Daft Punk-Anzug und warum habe ich dumme Sau nur einen Vertrag mit Cannon Films unterschrieben?‘“

Auf zur Moviepage für Infos, Clips und Cocktailrezept: Schlefaz – America 3000

TELE 5 Fr 16. April 22:00 Uhr

Die Handlung: Nachdem die Erde durch einen Nuklearkrieg fast vollständig zerstört wurde, hat sich das Gesellschaftssystem unter den letzten Überlebenden komplett verändert ein Jahrtausend nach dem Krieg unterdrücken die herrschenden Frauen die Männer und halten sie als Sklaven, bis diese endlich den Aufstand wagen.

Die produzierende Cannon Group, aka Cannon Films (wie auch schon bei unserem SchleFaZ Masters of the Universe) produzierte von 1979 bis 1989 etliche Filme, darunter guter Trash, schlechter Trash, eine Menge mit Stallone und Chuck Norris und einige tolle, hochwertige Filme wie Barfly mit Mickey Rourke als Charles Bukowski.

Nur America 3000 hat absolut gar keinen popkulturellen Eindruck hinterlassen. Ein Fall für SchleFaZ!

Paradies der verklemmten Bitches

SchleFaZ-Filmexperte Ernst Kramer: „Was haben die sich bei dem Film eigentlich gedacht? Was meinten die, wer guckt so ’nen Scheiß? Was bei Mockbuster-Asylum-Filmen und genrell Exploitation-Filmen aller Art vollkommen klar ist – Kopie eines erfolgreichen Filmes und/oder marktschreierische Schauwerte – ist BEIDES bei America 3000 nicht gegeben. Lediglich ein ehemals erfolgreiches Genre (Endzeitfilm) wird bedient. Aber so elendig halbherzig, halbgar und kenntnisfrei, dass sich null unterhaltungswert entwickelt. Und dann gibt’s noch nicht einmal Nacktszenen!“

Mit Anlauf ins … – Nichts!

Peter Rütten: „Die hatten gar kein Script. Der Regisseur hat einfach alle in die Kiesgrube gekarrt, Kostüme an, Perücken auf und los ging‘s, ohne sich künstlerisch von einer vorgegebenen Dramaturgie knechten zu lassen. Das spürt man auch ganz deutlich beim ersten Meeting der Protagonisten Vena und Corvis. Da scheint sich Laurene Landon in der sengenden Wüstensonne zu fragen: ‚Warum trägt der Irre auf dem Pferd einen Daft Punk-Anzug und warum habe ich dumme Sau nur einen Vertrag mit Cannon Films unterschrieben?‘“

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Prost!

Die Folgen vom Facebook-Post: SchleFaZ: Angel’s Höllenkommando

Prost!

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SchleFaZ verneigt sich vor Christopher Plummer, in unserem SchleFaZ Star Crash – Sterne im Duell wunder-wunder-wunderbar zusehen als Emperor, dieser weise, feierliche, salbungsvoll sprechende und voll erleuchteter Güte in die Welt schielende große alte Mann des Universums: „Die Sterne sind klar. Die Planeten scheinen.“ Worte wie Manifeste, süß und sinnentleert. Weihnachten, Ostern und Fasching an einem Tag.

Plummer hat in weit über hundert Spielfilmen mitgemacht. Grade die letzten drei Jahrzehnte brachten für da schon hochbetagen Mimen noch einmal richtig viele gute Rollen. Zum Beispiel die des Hal in  Beginners (2012), wofür er einen Oscar für die beste Nebenrolle bekam.

Es scheint immer wieder erstaunlich, wie sich solche Granden in italienische Trash-Granaten verirren. Die Erklärung ist indes einfach – bevor man zwischen zwei Oscarperformances kein Geld verdient, lieber in Italien irgendein Billigfilmchen drehen.

Gute Reise, Christopher Plummer!

Details und Clips: SchleFaZ Star Crash – Sterne im Duell

SchleFaZ verneigt sich vor Christopher Plummer, in unserem SchleFaZ Star Crash – Sterne im Duell wunder-wunder-wunderbar zusehen als Emperor, dieser weise, feierliche, salbungsvoll sprechende und voll erleuchteter Güte in die Welt schielende große alte Mann des Universums: „Die Sterne sind klar. Die Planeten scheinen.“ Worte wie Manifeste, süß und sinnentleert. Weihnachten, Ostern und Fasching an einem Tag.

Plummer hat in weit über hundert Spielfilmen mitgemacht. Grade die letzten drei Jahrzehnte brachten für da schon hochbetagen Mimen noch einmal richtig viele gute Rollen. Zum Beispiel die des Hal in  Beginners (2012), wofür er einen Oscar für die beste Nebenrolle bekam.

Es scheint immer wieder erstaunlich, wie sich solche Granden in italienische Trash-Granaten verirren. Die Erklärung ist indes einfach – bevor man zwischen zwei Oscarperformances kein Geld verdient, lieber in Italien irgendein Billigfilmchen drehen.

Gute Reise, Christopher Plummer!

Details und Clips: SchleFaZ Star Crash – Sterne im Duell