Schlagwort: Kai Blasberg

Die TELE 5-Sendung „SchleFaZ” mit Oliver Kalkofe und Peter Rütten hat kürzlich mit „SchleFLiX” einen eigenen Streamingbereich bekommen und auch die TELE 5-App mit zahlreichen On-Demand-Inhalten ist letztes Jahr gestartet: Verlagert sich das Werbegeschäft langsam aber sicher ins Netz? Oder erfolgt der größte Zugriff noch immer über das lineare TV?

Kai Blasberg: Wenn Sie eine Zahl hören wollen: 95 zu 5. Wenn ich online leben wollen würde, müsste ich meinen Mitarbeitern sagen, bitte bleibt morgen zu Hause, ich muss das alleine machen, weil es nur für mich reicht. (lacht)

„SchleFaZ” feiert im September bereits seine 100. Sendung und erfreut sich einer großen Fangemeinde. Was fasziniert Ihrer Meinung nach so sehr an der Sendung?

Kai Blasberg: Was mich immer wieder so überrascht, ist die hohe Jugend der Menschen. Es sind im Schnitt eher so 30-Jährige, also Leute, die wir eher nicht haben. Selbst die GfK weist aus, dass die stärkste Zielgruppe akademisch ausgebildete junge Frauen sind – also eine händeringend gesuchte Zielgruppe.

Wir haben am 28. September ein Live-Event der Sendung im Tempodrom in Berlin mit ausverkauftem Haus mit 2.500 Leuten, die 50 Euro für ein Ticket gezahlt haben. Im Schwarzmarkt habe ich sogar schon Tickets für 80 Euro gesehen. Die freuen sich darüber, dass wir so nah bei ihnen sind. Dass wir sagen: Wir wissen, was wir für einen Scheiß anbieten, aber wir lieben diesen Scheiß. Und dieses eskapistische Momentum, das nehmen die mit und freuen sich ihres Lebens. Und freuen sich vor allem auch, dass sie was gemeinsam haben. Dass Menschen also zusammenkommen, um Fernsehen zu gucken. Wann hat es das zuletzt gegeben?

Das gibt es eigentlich nur beim Fußball und früher mal bei „Wetten, dass..?“, aber ich habe ja bei Kabel Eins „Die besten Filme aller Zeiten“ gemacht, warum soll ich nicht auch „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ machen? Ich bin ja der Fachmann für Filme und es gibt nun mal ganz viel schlechte Filme. Und dazu kommt ja noch, dass die Bezeichnung „SchleFaZ“ keine Erfindung von TELE 5 ist. Bei uns heißt das „Die schlechtesten Filme aller Zeiten”, die Fans haben das über diese Hashtagwelt „SchleFaZ“genannt. Das haben wir dann übernommen, das ist gar nicht von uns.

Und wenn man so ein Zusammenspiel hat, diese Verbindung zwischen Fans und Absender und dazu noch so tolle Leute wie Oliver Kalkofe und Peter Rütten, dann wird das auch noch Jahrhunderte so weitergehen. Das kann ja gar nicht enden, da 80 Prozent der schlechten Fiction ja wegen der Übersetzung nie nach Deutschland kommt.

Das komplette Interview mit TELE-5-Geschäftsführer Kai Blasberg jetzt in der aktuellen Ausgabe von InfoDigital. Foto: Tele 5/Gert Krautbauer.

Die TELE 5-Sendung „SchleFaZ” mit Oliver Kalkofe und Peter Rütten hat kürzlich mit „SchleFLiX” einen eigenen Streamingbereich bekommen und auch die TELE 5-App mit zahlreichen On-Demand-Inhalten ist letztes Jahr gestartet: Verlagert sich das Werbegeschäft langsam aber sicher ins Netz? Oder erfolgt der größte Zugriff noch immer über das lineare TV?

Kai Blasberg: Wenn Sie eine Zahl hören wollen: 95 zu 5. Wenn ich online leben wollen würde, müsste ich meinen Mitarbeitern sagen, bitte bleibt morgen zu Hause, ich muss das alleine machen, weil es nur für mich reicht. (lacht)

„SchleFaZ” feiert im September bereits seine 100. Sendung und erfreut sich einer großen Fangemeinde. Was fasziniert Ihrer Meinung nach so sehr an der Sendung?

Kai Blasberg: Was mich immer wieder so überrascht, ist die hohe Jugend der Menschen. Es sind im Schnitt eher so 30-Jährige, also Leute, die wir eher nicht haben. Selbst die GfK weist aus, dass die stärkste Zielgruppe akademisch ausgebildete junge Frauen sind – also eine händeringend gesuchte Zielgruppe.

Wir haben am 28. September ein Live-Event der Sendung im Tempodrom in Berlin mit ausverkauftem Haus mit 2.500 Leuten, die 50 Euro für ein Ticket gezahlt haben. Im Schwarzmarkt habe ich sogar schon Tickets für 80 Euro gesehen. Die freuen sich darüber, dass wir so nah bei ihnen sind. Dass wir sagen: Wir wissen, was wir für einen Scheiß anbieten, aber wir lieben diesen Scheiß. Und dieses eskapistische Momentum, das nehmen die mit und freuen sich ihres Lebens. Und freuen sich vor allem auch, dass sie was gemeinsam haben. Dass Menschen also zusammenkommen, um Fernsehen zu gucken. Wann hat es das zuletzt gegeben?

Das gibt es eigentlich nur beim Fußball und früher mal bei „Wetten, dass..?“, aber ich habe ja bei Kabel Eins „Die besten Filme aller Zeiten“ gemacht, warum soll ich nicht auch „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ machen? Ich bin ja der Fachmann für Filme und es gibt nun mal ganz viel schlechte Filme. Und dazu kommt ja noch, dass die Bezeichnung „SchleFaZ“ keine Erfindung von TELE 5 ist. Bei uns heißt das „Die schlechtesten Filme aller Zeiten”, die Fans haben das über diese Hashtagwelt „SchleFaZ“genannt. Das haben wir dann übernommen, das ist gar nicht von uns.

Und wenn man so ein Zusammenspiel hat, diese Verbindung zwischen Fans und Absender und dazu noch so tolle Leute wie Oliver Kalkofe und Peter Rütten, dann wird das auch noch Jahrhunderte so weitergehen. Das kann ja gar nicht enden, da 80 Prozent der schlechten Fiction ja wegen der Übersetzung nie nach Deutschland kommt.

Das komplette Interview mit TELE-5-Geschäftsführer Kai Blasberg jetzt in der aktuellen Ausgabe von InfoDigital. Foto: Tele 5/Gert Krautbauer.