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Frogs

STAFFEL 1  |  04.10.2013

Frosch-Schenkel-Klopfer zum Welttierschutztag, süffisant serviert von den Chef-Gourmets hoher Filmkunst: Kalkofe und Rütten verraten das Erfolgsrezept des Öko-Schockers Frogs, analysieren die fürchterlichsten Todes-Szenen und erstellen Täterprofile von den schleimig fiesen Tropentieren und anderen killenden Kriechviechern.

Peter Rütten:  Frogs, das ist nach Godzilla von 1954 und Hitchcocks Die Vögel von 1963, eines der ersten Creature-Features überhaupt, dass mit seinem düsteren „Nature strikes back“-Szenario, eine tief beunruhigende Leinwand-Dystopie entwarf. Oder zumindest entwerfen wollte. Genau das hätte dieser faulige Furz von einem Frosch-Film aber besser mal gelassen.

Oscar-Preisträger (!) Ray Milland, spielt den knurrigen, an den Rollstuhl gebundenen Familienpatriarchen und Froschvergifter Jason Crockett, der seine massiv missratene Mischpoke zur Geburtstagsparty auf seinen Landsitz im Sumpf gebeten hat. Crockett ist ein glühender Hasser der heimischen Fauna. Sein Personal muss alles kaputtspritzen, was quakt, züngelt oder summt. Ein junger Pressefotograf, der gerade die schlimme Umweltverschmutzung in der Gegend dokumentiert, wird ebenfalls zum fröhlichen Umtrunk samt Übernachtung eingeladen. Was keiner ahnt, schon in dieser Nacht sinnt die Natur auf Rache! Am nächsten Morgen werden die ersten Toten gefunden – grausam hingerichtet von aufgebrachten Amphibien, renitenten Reptilien und empörten Spinnen-Verbänden! Ist die Katastrophe überhaupt noch aufzuhalten? Nein, ist sie nicht, denn Frogs geht ja noch lange weiter.

Einzig die wahrlich bombastisch-dilettantischen Todeskämpfe und minutenlangen Sterbeszenen, der vom aufständischen Viehzeug gemarterten Menschen, sind und bleiben eine einsame Meisterleistung im Bereich des ambitionierten Frosch-Horrorfilms. Ansonsten gibt’s aber wenig zu lachen und spätestens, wenn sich einige Warane und Geckos zu einer Echsen-Gang formieren, die minutiös geplante Giftanschläge durchführt, will man als Zuschauer sein Gehirn endgültig zum Lüften auf die Leine hängen.

Es gibt Leute, die meinen, Frogs sei ein packender Eco-Thriller, der seiner Zeit weit voraus war. Aber es gibt ja auch Leute die meinen, Sophia Thomalla sei eine Moderatorin/Schauspielerin.

Info

Frogs / (Frogs), USA 1972, Regie: George McCowan.

Der Cocktail

Everglades Surprise

Trinkspiel:

Bei jedem im Film sichtbaren Frosch. Bei jedem verpassten Frosch zur Strafe einen Doppelten.

Rezept

Geschmack

süß

Zutaten
  • 4 cl Gin (40% Vol.)
  • 1 cl Pfefferminzlikör (giftgrün, 18% Vol.)
  • 2 cl Zitronensaft
  • 1 cl Zuckersirup
  • 5 cl Sodawasser
  • 4 cl Schokoladensoße (aus der Tube)
  • Weingummifrösche
  • Eiswürfel

Zubereitung

Zutaten (ohne Sodawasser, Weingummifrösche und Schokoladensoße) mit Eiswürfeln shaken und in die Cocktailschale abseihen. Eiswürfel hinzugeben, mit Sodawasser aufgießen und dann Schokoladensoße (4cl) in das Glas geben.

Expertentipp

Vorsicht! Niemals kohlensäurehaltige Flüssigkeiten shaken… Cocktaildusche droht!

Dekoration

Weingummifrösche (z.B.: Quaxi Fröschli) separat shaken, bis sie kotzen und dann mit einem Zahnstocher Kröte für Kröte killen. Mit den aufgespießten Lurchleichen als Fingerpuppen kann man ganz prima durch den schnodderigen Schokosumpfboden im Glas stapfen.

Die schlechtesten Tweets

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